Über uns

Das Internationale Jahrbuch für Medienphilosophie ist 2013 einerseits aus der Arbeitsgruppe Medienphilosophie der Gesellschaft für Medienwissenschaft e. V., andererseits aus einer Serie von Tagungen an der Universität Basel auf Initiative von Prof. Dr. Georg Christoph Tholen unter Mitarbeit von Dr. Nadja Elia-Borer hervorgegangen. Es erscheint seit 2015 regelmäßig im Frühjahr. Es steht unter einem festen Jahresthema und enthält zusätzlich Formate wie Relektüren klassischer philosophischer Texte unter medienphilosophischer Perspektive oder erstmalige deutsche Übersetzungen wichtiger internationaler Autorinnen und Autoren. Es wird herausgegeben von Prof. Dr. Dieter Mersch (Zürich) und Prof. Dr. Michael Mayer (Konstanz).

Mitglieder der Redaktion

Dieter Mersch (Herausgeber) – Studium der Mathematik und Philosophie in Köln und Bochum. Promotion und Habilitation in Philosophie an der Technischen Universität Darmstadt. Zwischen 2004 und 2013 Inhaber des Lehrstuhls für Medientheorie und Medienwissenschaften an der Universität Potsdam, seit 2013 Leiter des Instituts für Theorie an der Zürcher Hochschule der Künste. Arbeitsschwerpunkte: Medienphilosophie, Philosophische Ästhetik, Semiotik, Posthermeneutik. Publikationen u. a.: Ereignis und Aura. Untersuchungen zur einer Ästhetik des Performativen (Frankfurt/M. 2002), Medientheorien zur Einführung (Hamburg 2006), Posthermeneutik (Berlin 2010), Epistemologien des Ästhetischen (Zürich/Berlin 2015).

Michael Mayer (Herausgeber) – Studium der Philosophie, Pädagogik, Psychologie, Soziologie und Religionswissenschaft/Theologie in Freiburg i. Br. und Berlin. Lehrte u. a. von 2008 bis 2016 Medienwissenschaft an der Universität Potsdam. Vertritt ab 2017 den Lehrstuhl für Medienwissenschaft an der Universität Konstanz. Arbeitsschwerpunkte: Medienphilosophie, Medienökonomie, Medienethik. Publikationen u. a.: Humanismus im Widerstreit. Versuch über Passibilität (München 2012); Tarkowskijs Gehirn. Über das Kino als Ort der Konversion (Bielefeld 2012); Zone. Medienphilosophische Erkundungen (Berlin/Zürich 2017).

Katerina Krtilova (Lektorat) – Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Koordinatorin des Kompetenzzentrum Medienanthropologie der Bauhaus-Universität Weimar und ab 2017 Leiterin der Forschergruppe Medientheorie/Medienphilosophie an der Karls-Universität Prag, zusammen mit Kateřina Svatoňová. Studium der Medienwissenschaft, Philosophie und Humanities in Prag und Regensburg; 2010 bis 2016 Doktorandin an der Bauhaus-Universität Weimar. Publikationen u. a.: Medienwissenschaft. Východiska a aktuální pozice německé filosofie a teorie médií (Hg., mit Kateřina Svatoňová, Praha 2016); Medien denken. Von der Bewegung des Begriffs zu bewegten Bildern (Hg., mit Lorenz Engell und Jiri Bystricky, Bielefeld 2010); »Media matter. Materiality and Performativity in Media Theory« (in: Media|Matter, hg. v. Bernd Herzogenrath, London/New York 2015).

Jörg Sternagel (Lektorat) – (Dr. phil.) Institut für Theorie der Zürcher Hochschule der Künste. Forschungsschwerpunkte: Theorien der Alterität und des Performativen, Bildlichkeit und Medialität, Philosophie der Existenz. Buchpublikationen u. a.: Pathos des Leibes. Phänomenologie ästhetischer Praxis (Zürich/Berlin 2016), Techniken des Leibes (Hg., mit Fabian Goppelsröder, Weilerwist 2016), Kraft der Alterität. Ethische und aisthetische Dimensionen des Performativen (Hg., mit Dieter Mersch und Lisa Stertz, Bielefeld 2015), Paradoxalität des Medialen (Hg., mit Jan-Henrik Möller und Lenore Hipper, München/Paderborn 2013), Acting and Performance in Moving Image Culture. Bodies, Screens, Renderings. With a Foreword by Lesley Stern (Hg., mit Deborah Levitt und Dieter Mersch, Bielefeld 2012).

Hans Kannewitz (Korrektorat, Satz, Website-Betreuung) – Masterstudium der Europäischen Medienwissenschaft, Universität/Fachhochschule Potsdam.